Das Tschilpen verstummt - Spatzen "wie in Luft aufgelöst"
Berlin, einst Spatzenhauptstadt, verzeichnet einen stillen, aber deutlichen Rückgang der Haussperlinge. Seit 2021 sind die Bestände erheblich geschrumpft, die Ursachen bleiben weitgehend ungeklärt. Richtig gut geht es dem Haussperling – oft einfach Spatz genannt – schon lange nicht mehr. Seit einigen Jahren aber beobachtet der Biologe Jörg Böhner in Berlin eine beunruhigende Entwicklung: Die Zahl der Haussperlinge ist massiv zurückgegangen. "Sie liegt inzwischen rund 70 Prozent niedriger als noch 2021", sagt er.