Nach Wahlniederlage von SPD: Klingbeil und Bas kämpfen um ihre Partei
Nach der Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz sind viele Genossen sauer, der Ruf nach einem radikalen Kurswechsel wird lauter. Doch dass es zu einer Parteirevolte kommt, ist zunehmend unwahrscheinlich. Auch aus einem recht einfachen Grund. In der Not muss eben der Willy herhalten. Als die Parteichefs der Sozialdemokraten am Montagmorgen vor die Presse treten, stehen sie nicht wie üblich vor der roten SPD-Wand. Stattdessen sind die Mikrofone, eins hoch, eins niedriger, vor dem gläsernen Eingangsportal neben der Willy-Brandt-Statue aufgebaut.