"Diskussion führt in die Irre": IWH-Chef: Entwicklung im Osten wird zu oft problematisiert
Bei der Beschäftigung mit Ostdeutschland werden häufig Probleme wie Abwanderung oder Fachkräftemangel thematisiert. Viel zu häufig, beklagt ein führender Volkswirt. Der Osten sei nicht benachteiligt.
Der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, beklagt eine zu negative Sichtweise auf die Entwicklung in Ostdeutschland. "Ich bin der Meinung, dass diese Diskussion über Ostdeutschland als ein benachteiligtes Gebiet, das irgendeine besondere Aufmerksamkeit braucht, in die Irre führt.