Sammer sieht Identitätskrise: «Maximal noch ein Maschinchen»
Die früheren Tugenden sind dem deutschen Fußball abhandengekommen - findet zumindest Matthias Sammer. Auch die sportliche Bewertung der Heim-EM sieht er kritisch. Matthias Sammer zeigt sich besorgt über die Entwicklung im deutschen Fußball. "Der deutsche Fußball hat seine grundsätzliche Identität und damit wesentliche Stärke verloren", sagte der 57-Jährige dem "Kicker". Veränderungen wie Ballbesitzfußball, raumorientierte Spielweise und taktische Flexibilität durch den Einfluss ausländischer Trainer seien gut und notwendig.