Prozesse: Kandidat für Kommunalwahl soll Wohnnachweise verkauft haben
Für fingierte Wohnungsnachweise für Ausländer soll ein Mann aus Frankfurt über 20.000 Euro kassiert haben. Er tritt wohl bei der Kommunalwahl im März an. Jetzt kommt ein Prozess auf ihn zu.
Ein Kandidat für die anstehende Kommunalwahl in Frankfurt im März soll gegen Geld Wohnungsnachweise und Mietverträge für ausländische Staatsangehörige ausgestellt haben. Am 7. Mai beschäftigt der Fall das Amtsgericht Frankfurt. Dem Mann wird gewerbsmäßige Beihilfe zum Einschleusen von Ausländern in neun Fällen vorgeworfen, wie das Gericht mitteilte.